Nudist Balcony Birdwatch

Krähen fahnden nach Spatzenragout, mein Vogelgarten ist eine Wohltat aus Fastnatur. Inmitten der Stadt beherrschen Vögel die verstummten Menschen und dies vor und nach dem Lockdown, was für eine Liebesinsel und dazu noch Fair Trade Kaffee.

Irgendwelche Kehlchen, die Schwalben, selbstredend, da sind dann auch noch die tausendsassigen Meisen, die ich seit dem ersten Tag verliebt betrachte. Ich liege nudistisch korrekt auf dem Lederimitat und verehre die hier wirkende

Absurdität des Raum Zeit Gefüges 

A fluid Flame der Gnadenlosigkeit, Zumpfbefroht.

Hier sollten täglich Kinder spielen, die Sandkiste wird aber von Katzen benutzt. Und Frau Raucherhusten vom unteren Balkon erlaubt ihrem Hund ihr Geschäft so präzise das der Gestank des kleinen Bastards mit ihrem Rauch vermischt manchmal nach oben weht, aber das ist doch noch all dem Geplapper vorzuziehen das man sonst ertragen müsste wenn sie lebendig wären die Halbmenschlein im Kreise umher.

Drüben, auf der Sicht geschützten Anderseit denkt sich ein Fremdsprachler am Sonntag oft ich schreie ins Telefon, das mache mehr her, und am anderen Ende dieses Megaphone brüllt jemand zurück, die Lauten, denen gehts um gar nix, sie Lärm verschmutzen ohne Kontrolle über sich selbst, ohne Gefühl dafür was und wer sie sind. In den Straßenbahnen, auf Social Media, es trötet dummdreist und niemals wirklich angekommen im Konsens des dezenten milden Miteinander.

Nutzlos überagierend wie aufgeblasene Clowns, Introvertierte und Extrovertierte mögen sich bedingen, aber dennoch muss über den Lärm diskutiert Umgang mit seinem Expressionismus eingefordert werden, schrill ist schrecklich banales Overhelming, auch wenn du vielleicht Durchsetzung brauchtest als Kleinkind im Familienverbund aus Krachmach.

Die Vögel(n) machens doch auch wird der Beobachter sagen, die scheren sich nicht ob leis oder laut.

Aberweiterheiter weiter im Programm. Ich hab drei Hooligans die als Bande nach Ärger suchen dort unten oder Krumen, sie sind beeindruckende Fighter und zeigen allen ihre Macht. Und manchmal ist eine am Dachrand über mir, zum Angriff bereit, Klugheit lässt uns dann einander akzeptabel verstehen. Spritzpistole gegen Kotattacke erscheint wie der kalte Krieg not more zeitgemäß.

Aber mir ging es um die Vögel an sich, keine Charakterstudien, es sind so viele das sie mir die Insekten wegfressen, was einen Phobischen freut. Kein Krabbelkram jagt das brünftige Brünften zurück ins Zimmerlein, na, lass ma die Sonnenstrahlen explodieren auf mir. Vitamin D tonnenweis. Ach es ist so schön totally nude zu sein.

Vögel sind ja kleine Drachen. Urzeitungetüme, deren kalter Blick uns daran erinnert

” Ihr seid mal unsere Mahlzeit gewesen Baumkröten, ein Körnchen, und nicht einmal halb so schön. “

Eingesperrt in Käfige verlieren sie alles was sie ausmacht, deshalb ist es abenteuerlich dumm sie zu Mitbewohnern zu machen.

Ein Ara vielleicht, freely, aber der bleibt eh net lang und fliegt zum nächsten Depp oder der freiwillige Gast , angefüttert, aber das geht wegen dem Katzenplan B nicht.

So, simpel, südländisch, sarkastisch, sexuell, schaumgebremst erfreut. Das ist der Juli den  man sich bestellt haben sollte beim Multimegaverse. Alles auf seinem fragwürdigen Platz.

Inmitten des pandemischen Geschehens

und der wundervoll bescheuerten Sorglosigkeit der vielleicht nicht immer nur Lauten aber

Enjoy Sickciety

an drauf gegangenen Identitäten aus Ich brauch das jetzt und möglichst schnell, diesem Jammer Event bin ich auch noch entkommen, diesem traurig schaurigen Springbreak aus Instagramsehnsucht.

Denen unter 25 gönn ich es echt, my Generation 30/50 ist der wahre Loss. Aber das ist Hass auf lieblicher Kuschelwolke, regenbogenfarben und durchaus bereit manchmal ebenfalls Lemming zu sein.

Ich will nur festhalten, das Freiheit sich ausverkauft hat, die Billigen mit den Lauten um die Wette feiern. Selbst wenn es den Anschein von Achtsam oder Humanistisch korrekt haben könnte. Solange ich aber keine bessere Lösung anzubieten habe bin ich dennoch nett zu den Massen aus hohlem Verlangen.

Es beginnt ja in der Kindheit, surfen wir exemplarisch zu meinem Vogerlgarten zurück :

Hier wohnen natürlich auch Kinder, aber alle durchaus mit Zeit gesegneten Eltern hier bleiben lieber inside , dafür wird fleißig Karten getippelt und immer wieder sieht man Kids verschiedener Kulturen an den Fensterscheiben kleben, ins Nichts starren. Das ist keine Frage von Haben oder Sein, ich denke das sind eher Markante Zeichen dessen was ist.

Lasst uns doch die traurigen Hilfeschreie erinnern, mit der Eltern aus allen Schichten von ihrer Überforderung berichten, als sie mal nicht abschieben konnten was sie gezeugt.

Und weil wir schon bei den Generationen sind, so bemerkt man wie selten die Älteren hier besucht werden, auch schon vor Walking Dad, aber wenn man dann an die Kinder an den Fenstern denkt versteht man warum sie wenn erwachsen eher dezent zu ihren Verpfuschern retour wollen.

Da gibt es viele trickige Entzauberungen, in den schöneren Häusern läuft es lediglich geschickter ab. Und die Halbtagsmamas leben eigentlich für den Tratsch während Kinder halt einen Pool haben und die Hecke höher wächst als das Interesse am Gschropp.

Der Tratsch ist die eigentliche Welt der gut bürgerlichen viertelbetuchten Provinztralala. Nirgendwo findest du mehr Nutzlosigkeit als in Landvolkschulenmüttervorabtreffen bevor die Schule endet. Du hörst fast so viel wahres Nichts wie in Business Meetings , nur das die Produktion gleich ganz auf Mittagessen reduziert, meist unter Einsatz aller Lebenskraft erschaffen, jeder Robot scheint besser geeignet ein Kind groß zu ziehen. Und so wird es auch kommen.

Alles was wirklich nützlich und wichtig ist wird den Robotern verantwortet, weil die Masse Menschen es nicht hin bekommen, sie sind nur im Bullshit überzeugend.

Du brauchst nen Führerschein für ein Auto und nen Gewerbeschein für quasi alles, aber Kinder kannste produzieren als wüsstest du was du tust.

Aber was schert es den Chronisten, nun, auf die Kinder bezogen sehr wohl, als Pädagoge wäre ich wohl ungeeignet, da ist eher eine Verwaltung dessen gefragt was wir gerade bequem analysieren. Und im Endeffekt im asozialen Allerweltsmissbrauch mündet, dem wir jetzt gerade in hoch aufploppenden Pädophilen Clustern verwundert zusehen, ja, wieso war das möglich.

Vielleicht weil niemand auch nur ein wenig Charakter vom Shoppingtrip mit nach Hause nimmt? Ich frag ja bloß 🙂


Und es sind nicht die bösen Medien, die politischen Agitatoren, die Korruption und der Ekel hinter der Fassade den erzeugen all die Kleingeister und Charakterlosen täglich selbst.

Und die Schweiger nicht zu vergessen, sie sind was die Lauten und Leeren möglich macht  ihre Satisfact von allen zu beziehen ohne back zu geben.

Covid ist wieder einmal bestens aufgelegt. Rethink what your rethinking could be. Ich verrenke die Verwaltung und Organisation der Anarchie ist abdingbar solange es keinen Ethikunterricht gibt. Keine Neuverhandlung dessen was wir sein wollen.

Die dringend Not

doch noch zu wendige Befreiung von der Herrschaft der Religion und Aristokratie hat einen Empty Room erzeugt und bereits während ihrer Herrschaft hat sich so manches nicht als praktikabel und sinnvoll heraus gestellt.

Dann kamen Wissenschaft und Humanismus ins totalitäre Regieren. Aber wieder ging etwas schief, was wohl auch mit Kapitalismus und anderen Experimenten zu tun haben dürfte.

Ach, und jetzt ist endgültig alles confused. Werte und Glauben zu Recht und zu Unrecht fassungslos. Was und wie man aus diesem Dilemma eine neue bessere Zeit gestaltet ist im Change nur zu erahnen. Es ist nicht die Lösung zu träumen. Die Utopie zu erschaffen wurde längst und oftmals versucht , sogar bewiesen. 

Die perfekte Zeit all das noch besser zu präzisieren ist nah. Das globale Aufbegehren von Hongkong bis Washington, vom Zöpfchen mit dem großen Herz bis anonymen Hackern, es ist oftmals rührend traurig das wackere Flackern zu sehen, welches bis zur Selbstverbrennung reicht. Mir ist ein Schaudern nah, um was man in dieser doch so modernen Zeit noch kämpfen muss. 

Was ist hier los ? Wie kann man dem Schnippchen des Seins einen besseren Entwurf entgegnen ohne im Narrenkästchen des Phantastischen zu landen. Oder im Hamsterrad der Aktivisten, die den Müll beseitigen den die Mehrheit täglich furzt?

Ich erinnere mich an die atemlose Wut des Ai Wei Wei , welche in seinem ” Macht euch keine Illusionen über mich ” sehr gut ins Deutsche transformiert wurde.

Aus diesem Denken und Fühlen komm ich auch und suhle mich in die Tabulosigkeit des nicht vorhandenen Kompromiss. Das ist jene Kunst die man spürt wenn es langweilig wird Hirnwichserei an Hirnwichserei zu messen.

Echte Kunst ist keine Kunst.

Das kalte heroische Verlangen und der un verhandelbare Standpunkt des Enough. Weshalb sollten vor allem jene Generationen, welche hier un betreut von Jammerern und Arschlöchern brav zu warten haben das sich altes Fleisch mal bewegt und versteht das der ganze Greed nicht auch noch belohnt gehört, weshalb sollten eure Kinder nicht feiern,

aber weshalb wir ?

Es ist die Aufgabe meiner Generation den Müll weg zu bringen.

Auch wenn wir dabei Teile von uns selbst entsorgen müssen. Weil unsere Toxic atemberaubend für die Zukunft sein könnte. Im wahrsten Sinne. Als Midterm Human hast du keine andere Wahl oder besser formuliert kein anderes Recht denn in deinem Können und Wirken eine neue Richtung einzuschlagen, du hast Nichts aufgebaut, und wenn, dann nur etwas du aus Zerstörung von Anderem.

Du erschaffst nur Probleme für die zukünftige Generration. Du bist nichts das man akzeptieren müsste. Die Gefahr ist das du dich dennoch als Vorbild siehst und so verkaufst.


Wo die Trennlinien schmerzen

Auf Sicht fahrend sind die Tipping Points und auch die Chance Solutions zu finden very good. Es ist nicht die Zeit zu klagen wir hätten die Evolution vermasselt.

Aber es braucht dringend neuen Drive. Eine gemeinsame Anstrengung durch Generationen und Diversität der Communities und Tribes.

Wenn man davon ausgeht das 1 is 2 Prozent den Großteil dessen kontrollieren und besitzen von dem wir hier verzweifelt im Kreis der Rat und Tatlosigkeit reden ist die Antwort was zu tun ist so klar klar wie die lässig warme Sonne auf meinem Arsch.

Ein freundliches nettes Endgame widerspricht jeder Logik aber macht Sinn. Wo wir alle immer auf Spannungsaufbau gedrillt in einem Hollywooddrama zu existieren begonnen haben wurden einfachste Erkenntnisse wie emotionale Intelligenz oder kybernetisches Denken und Handeln einfach ignoriert. Wissen schafft das nicht allein. In der Coronakrise ist diese Basis unserer Handlungen sichtbarer als zuvor. Und wo sie eigentlich sein sollte. Politik weist sich als ein Instrument und nicht Karriere und die Akteure sollten dementsprechend staatsweiblich sein. Prachtvoll. Universal. Wie Gaia.

Wir hinken und zaudern unserer eigenen Einsicht auf die Welt bedauernswert inter her. Und hier ist weder Experten tum und Spezialisierung noch Auswüchse der Dekadenz vergessen, aber Fakten und ihr Potential sind die einzige bisher verfügbare Antwort auf all den Unsinn dem wir zum Fraß vorgeworfen werden in jenem Moment an dem eigentlich das beste was wir haben, unser Leben , beginnt.

Die Gesellschaft ohne Maske zu betrachten, ihr sie hinunter zu reißen macht mich wohl zum Soziologen. Es scheint absurd gefährlich aber passend dies in Virus Times zu tun. Sich der Sinnlosigkeit dessen bewusst zu sein erzeugt ein seltsames Verlangen nach Banalität und Rausch.

Unsere Pride ist die Lüge Bedeutung zu haben, farblos hecheln wir hormongebeutelt der Freude hinterher.


Und es wird getwittert , keine Sorge, auch all das kann man noch zu etwas Sinnvollem entwickeln. Es kein Wunder das einiges schief geht  wenn man unerzogenen und missbrauchten Egomanen Tools der Götter gibt, und eine ganze Zwischengeneration aus BLW Studenten gerade iSucking out the Planet spielt. Dennoch ist die eigentlich Moral der Geschichte jene der Zentristen.

Aber das ist eine andere Morning Page. We are now in True Porn. The Ready Made Binary.

Und Sehnsucht nach Frieden, Vollkornkeksen und deinen Lippen, mein quantenphysikalisches Ideal. Mein Höriger. Daraus ist irgendwann Sprache entstanden, Höhlenmalerei und der berühmte Gefiedertanz.

Deshalb ist der Drift zum Weiblichen, Matriarchalen kein libidinöser, er speist sich aus dem the Future is Female, weil hier mehr Potential ist den Turnaround zu schaffen. Und es nur mit den Müttern als Verbündete geht und den noch nicht natürlich noch mehr.

Den Sandschlangen.

Die Antworten der brüchigen Gesellschaft sind derweil widersprüchlich wie ihre durcheinander geratenen Normen, aber ich denke diese Kraft zu überleben und die wenigen tausend Jahre in denen man etwas man zu werden beginnt etwas zu machen, das muss schon in einem liebevollen Positivismus gesetzt werden, es ist nicht so einfach sich Selbst

 
Bewusst 

zu sein und dennoch das Gefühl Teil des Ganzes zu bleiben unter einen Madhat zu bringen. Hehe.
Schnell mal ein wenig in die Autorenummer geflüchtet. Wir sehen uns dann im Riot.

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